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19:01:30 15.04.2007 Woche: 92
Das erste Mal
Ja es ist passiert. Zum ersten Mal seit meinem Erasmus war ich nun wieder in Warszawa. Am 29.03. nahm mich der Berlin-Warszawa-Express für nur 19 € (!!!) mit Richtung Osten. Vom 30.03. bis 02.04.2007 war ich dort auf einer Konferenz zum Warschauer Aufstand (Powstania Warszawskiego) als studentischer Teilnehmer. Dazu werde ich mal weniger erzählen, denn es war ein bisschen enttäuschend, dass sich vor allem die Alten doch noch immer deutlich missverstehen können, wenn sie das nur stark genug wollen. Es sollte nämlich um eine deutsch-polnische Betrachtung des Aufstandes gehen.
Bei mir überwog dann doch ein anderes tolles Gefühl, nämlich dieses endlich wieder in Warszawa gewesen zu sein und es war so großartig. Es waren die ersten Frühlingstage bei fast 20°C. Die Tatsache in eine Stadt zu kommen, die man schon so gut kennt, die man nicht erst entdecken muss, deren Geschwindigkteit und Temperament man ohne Unterschweife annehmen kann, war interessant zu erleben. Ich war 14 Monate nicht mehr in Warszawa, aber es war sofort wieder das alte Warszawa-Gefühl da. Ich kannte den Bahnhof, die Busse, die Altstadt, die Sprache, den Palast, die Cafés, die Pierogi. Alles war auf einmal wieder da und ich wusste warum ich die Erasmus-Zeit hier so genossen habe. Nicht nur, weil Erasmus sowieso viele gute Eindrücke bringt, nein auch einfach weil Warszawa einfach eine wunderbare Stadt ist. Die Hingabe mit der die Warschauer dann auch noch ihren Aufstand besprachen, half mir dies zu verstehen. Ein Geschichtsverständnis aus Heroismus und Opferkult welches mir als Deutscher eher fremd ist, aber in Polen ganz normal ist.
Noch ein zweites Ereignis hat mir Warszawa und hier vor allem die polnische Seele zurück gebracht. Kurz bevor ich im Nachtzug aus Kiew wieder zurück in meine Heimat fuhr, fand ich mich noch mit tausenden PolInnen auf dem Plac Piludskiego ein, denn der 02.04.2005 um 21:37 war die Todeszeit des polnischen Papstes. Nun feierten sie alle die Jährung zum weiten Mal. Sie alle knieten nieder. Diese Liebe war tiefst beeindruckend und die massenhafte Einigkeit beängstigend. So ging ich mit einem sehr polnischen Eindruck wieder aus Warszawa. Sie liebten ihren Papst, sie sind katholisch und sie haben als Volk einige Punkte auf die sich zusammen verständigen können. Auch etwas, was mir als Deutscher fremd ist und was mir auch nicht fehlt.
Knappe vier Tage Warszawa im Frühling 2007. Tolle Sache, gerne wieder.
Letztes Mal editiert: Um 19:05:15 am 15.04.2007 permaneter Link zu diesem Eintrag
15:06:55 17.01.2007 Woche: 80
Weitere Erasmus-Berichte
Da anscheinend immer wieder Leute auf dieses Blog finden, möchte ich darauf hinweisen, dass die Sowi-Fachschaft der HU Berlin unter www.sowifachschaft.de und da bei Erasmus/Sokrates gerade Erasmus-Berichte sammelt. Da gibt es auch Infos zu Erasmus in Frankreich, Schweden, Finnland und Spanien.
Letztes Mal editiert: Um 15:08:34 am 17.01.2007 permaneter Link zu diesem Eintrag
17:05:42 07.05.2006 Woche: 43
Alles anerkannt und gut
Vielleicht mal doch nochmal einen Nachtrag. Meine Kurse wurden mir nun relativ problemlos anerkannt, nachdem ich eine Weile keine Post aus Warschau bekam. Das Erasmussemester hat sich letztendlich dann eben auch für das Vorankommen im Studium gelohnt.
Es soll ja noch eine zweite Zahlung der Erasmus-Förderung geben. Leider ist da die Bürokratie etwas fehl am Platze scheint mir, denn ich bin jetzt schon seit drei Monaten wieder in Deutschland und die Zahlung kommt im Juni/Juli. Das Geld hilft mir bei meinem Erasmus-Semester dann natürlich wenig. Aber damit kann man ganz sicher leben, nur dass man eben ein bisschen ungeduldid wird.
Ich bin ja überrascht, dass immer noch viele auf meine Seite gehen oder mein Zähler ist kaputt. Es würde mich jedenfalls interessieren, wenn es weiterhin reges Interesse gibt.
P.S.: Für Sommer ist schon ein nächster Besuch in Warschau geplant.
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16:39:38 03.02.2006 Woche: 30
Eine Woche zu Hause - jetzt ist aber Schluss
Danke an Euch, dass Ihr dieses Weblog gelesen habt. Bis jetzt gab es 1615 Klicks, was echt viel ist. Ich bin jetzt seit genau einer Woche wieder in Berlin und an sich ist das Erasmus für mich abgeschlossen, sobald alle meine Scheine anerkannt wurden. Daher werde ich nicht mehr hier reinschreiben, doch die Seite bleibt sicherlich erst einmal noch online, denn wenn mich jemand fragt und wie war es in Polen, dann muss ich nicht alles erzählen, sondern kann einfach sagen www.wawa-abenteuer.de.vu. Heute habe ich in der HU Leute getroffen, die sich gerade für einen Erasmus-Platz bewerben. Das Leben geht also weiter.
Wenn Ihr Lust habt, dann klickt auf www.kuba-verlag.de. Da beschäftige ich mich gerade sehr ausführlich mit der nahenden Oscarverleihung und dem dazugehörigen Kino.
Danke für die Aufmerksamt Good Night, and Good Luck und eine geruhsame Nacht wünscht Daniel
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17:26:44 28.01.2006 Woche: 29
Es ist vorbei - Viereinhalb Monate Erasmus
Seit gestern Abend bin ich nun wieder zu Hause und mein Erasmus-Semester habe ich erfolgreich beendet. Erfolgreich, weil es mir sehr gut gefallen hat und erfolgreich, weil ich alle Kurse mit guten Noten bestanden habe, die ich bestehen musste.
An dieser Stelle will ich mal eine kurze Zusammenfassung machen und das mache ich vielleicht am besten mit einem Pro und Contra, wenn ich mich nach meinen Erfahrungen nochmal entscheiden müsste, ein Erasmus an der Uniwersytet Warszawskiego zu machen:
PRO:
- Warszawa ist eine sehr interessante Stadt, die vor allem Veränderungen mitmacht, ein gutes Nachtleben und eine gute Infrastruktur hat
- die Uni bietet im Bereich Politik Kurse auf Englisch und Deutsch an und man kann auch in verwandten Fächern Kurse in dieser Sprache belegen
- die Uni und das ESN (Erasmus Socrates Network) bietet gute Betreuung durch ein Mentorenprogramm, eine Tandembörse, ein sehr gut funktionierendes und nettes IRO (International Relations Office)
- sehr nette Menschen, die man in Warszawa kennen lernen kann
- gutes preiswertes Essen für Menschen, die auf gute Würste und generell eher schweres Essen stehen (natürlich ist auch international alles Essen vertreten)
- hervorragende Unterkunft (wenn man sich mit Doppelzimmern einrichten kann, was leicht möglich ist)
- preiswertes Reisen (Berlin-Warszawa 29,30 € mit dem Zug und innerhalb Polens z.B. rund 10 € nach Kraków)
- lohnenswertes Reisen: Gdansk, Kraków, Olsztyn, Wrocław etc. sind sehr zu empfehlen
- sehr interessante und preiswerte Konzerte polnischer Bands, aber auch internationaler (The Rolling Stones im Juni für 170 Zł = ca. 45 €)
- Erasmus bietet unglaublich schnellen und auch intensiven Kontakt mit vielen verschiedenen Nationalitäten Europas und auch USA, Canada, Kenia, Japan, Afghanistan war dabei
CONTRA:
- sehr bürokratisches Unisystem und die Qualität der angebotenen Kurse für Erasmus-Studenten baut eher auf Grundlagen auf
- Polnisch lernen ist auch in Polen schwer, weil viele Leute Englisch sprechen und wenn man sich nicht selbst sehr zwingt, nimmt man immer den leichten englischen Weg
- die alternative Szene ist sehr klein in Warszawa und teilweise nicht vorhanden in kleineren Städten => führt zu Einheitsclubs und das sind die Tussi-Macho-Techno-Dance-Schuppen
- politische Instabilität verbunden mit starkem Konservativismus (z.B. ist das Leben als Homo-SexuelleR in Polen immer noch eher schwer)
- viele der Erasmus-KollegInnen kommen nur aus einem Grund nach Polen: Viel Party mit billigem Wodka (das nervt bald)
- der Straßenverkehr ist für Fußgänger teilweise gefährlich, weil die Leute rasen (auch wenn es Glatt ist und/oder die Straßen schlecht sind) => ich habe noch nie so viele Unfälle gesehen
ZUSAMMENFASSEND:
Ich würde es alleine wegen den Erfahrungen und den gemachten Bekanntschaften, von denen einige vielleicht über das Erasmus hinaus halten, wieder machen.
Letztes Mal editiert: Um 19:37:45 am 29.01.2006 permaneter Link zu diesem Eintrag
12:01:23 26.01.2006 Woche: 29
Die Unterschriftenjagd in der Bürokratenuni
Ich werde am 27.01.2006 nach Hause fahren, also mein Erasmus-Semester beenden. Bevor ich aber fahren kann, musste ich natürlich noch die ganzen bürokratischen Prozesse erldigen, die dafür sorgen, dass ich meine ECTS-Punkte (ein europäisches Punktesystem, um Studienleistungen vergleichbar zu machen) und meine Noten zu bekommen.
Das System funktioniert hier so. Man geht zu aller erst zu seinem DozentIn und lässt sich bestätigen, dass man an dem Kurs teilgenommen hat, alle Leistungen erbracht hat und wir gut man war. Da bekommt man eine Unterschrift auf einem kleinen A5-Vordruck. Mit dieser Unterschrift muss man dann weiter. Und zwar hat jedes Institut einen Sokrates-Erasmus-KoordinatorIn und der muss dann die Unterschrift des DozentIn nochmal bestätigen. Nun war das bei mir so, dass ich meine drei Kurse, für die ich ECTS wollte, an drei verschiedenen Instituten gemacht habe (Politik, Geschichte, Jura). Also musste ich auch zu drei verschiedenen KoordinatorInnen, was bei drei Scheinen zusammen mit den DozentInnen schon sechs Unterschriften macht. Also habe ich meine Jagd am Montag bekommen und erst am Mittwoch beendet, weil die KoordinatorInnen ja bestimmte Sprechzeiten haben und dann war auch noch das Problem, dass mein Politikkurs später stattfand, als die Politikkoordinatorin Zeit hatte. Also habe ich dann erstmal den Professor gejagt und ich hatte echt viel Glück, dass ich ihn wirklich schon früher erwischt habe.
Am Ende hatte ich dann am Mittwoch also meine sechs verschiedenen Unterschriften und damit muss ich zum IRO (International Relations Office). Die Verantwortliche dort hat eine Kopie von meinen Belegen gemacht und wird daraus ein "Transcript" (= Abschrift) erstellen, damit auch meine Uni versteht, was ich hier jetzt eigentlich gemacht habe. Soviel Bürokratie habe ich noch nicht einmal mit der deutschen HU erlebt und deren Verwaltungsapparat ist auch nicht ohne. Aber hey ich habe bestanden und darauf bin ich auch ein bisschen stolz.
Jetzt kann es nach Hause gehen und dafür werde ich heute mein Zimmer auf Vordermann bringen.
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22:01:27 20.01.2006 Woche: 28
Der schöne Campus
Das hier ist der Mittelpunkt des Campus der UW (Uniwersytet Warszawski) und zwar ist das die alte Bibliothek, die heute ein sehr modernes Seminargebäude und ein Auditoryum enthält. Ich hab das Panoramabild schon letztes Jahr gemacht, aber jetzt will ich es auch mal reinstellen:

Ich habe mich dafür entschieden am 27.01.2006 nach Hause zu fahren und damit mein Erasmus in Warszawa zu beenden. ich muss noch all meine bürokratischen hier ins Reine bringen und dann gehts wieder nach Hause. Ein bisschen endlich steckt da schon drin, auch wenn ich dir Zeit hier sehr genossen habe.
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17:24:58 20.01.2006 Woche: 28
Der Sejm - Das polnische Parlament
Mit meinem Kurs über die "Polish Society and Politics" waren wir heute auf einer Besichtigung in dem polnischen Parlament Sejm (=vergleichbar mit dem Wort "Tag" in Bundestag und Landtag). Für mich als Studenten der Sozialwissenschaften ist der Besuch des Parlamentes natürlich Pflichtprogramm.
Ich war zu aller erst mal überrascht, wie sehr eine Egalstimmung bei diesem ganzen Besuch herrschte. Wir wurden nicht so richtig im Sicherheitsbereich untersucht. Eingelassen wurden wir durch einen kleinen Nebeneingang. Dann wurden wir von unserem Sejmführer begrüßt, der vollkommen gelangweilt seine Erklärung runterspulte. Keine freundliche Begrüßung, nicht mal ein gespieltes Interesse an unserem Besuch und in jeder Hinsicht ein schlechter Repräsentant. Nach einer kleinen etwas dünnen Erklärung über die Geschichte des Sejm ging es dann in den Tagungssaal. Der ist architektonisch schon beeindruckend. Er ist wie ein Amphietheater halbrund um den Sprecherplatz und dem Sejmmarschall aufgebaut. Früher gab es hier wohl, wie im deutschen Reichstag heute, Tageslicht, doch nach dem Zweiten Weltkrieg wurde diese Raffinesse des Daches nicht wieder errichtet. Es gibt eine sehr spannende Geschichte, die sich in diesem Gebäude befindet. Die AWS (Wahlbündnis Solidarnosc) hat Mitte der Neunziger, als sie in Regierungsverantwortung waren, ein Jesuskreuz über einer Tür aufgehangen. Das ist natürlich wider der laizistischen Verfassung, doch das Kreuz blieb hängen, denn etwas gegen die katholische Tradition des polnischen Staates zu tun, trauen sich nicht mal die linkesten Postkommunisten so richtig, wie uns auch unser Professor bestätigte.


Weiter ging es in die Eingangshalle, die wirklich schön und repräsentativ. Alles aus Marmor. Die Leuchter sind teilweise aus Glas und die Treppe hinauf zum Parlament ist weit und einladend. Doch was mich auch hier etwas verwundert hat ist, dass man hier auch als Besucher durch die Büros (zum Beispiel der regierenden PiS) laufen kann und es neimanden eigentlich so richtig interessiert, wo man als Besucher abbleibt. Wenn ich gewollt hätte, dann hätte ich mal schnell verschwinden können von der Gruppe.

Unser Weg führte uns zum Senatssaal, der noch mal alles an Egalheit übertraf. Ein grauer alter Saal, der eigentlich viel zu klein für die 100 Senatoren und Journalisten ist, die darin Platz finden sollen. Der Eingang ist über eine Art Cafeteria mit Milchbar-Flair (Bar Mleczny, die kommunistische polnische Armenküche) zu erreichen in der gerade eine Pferdedokumentation lief.

Nun kann man diesen Besuch von zwei Seiten betrachten. Auf der einen Seite kann man es sympathisch finden, dass Polen nicht so wie viele andere Länder (Deutschland) durch sein Parlamentsgebäude die Stärke zeigen will, die das Land hat. Hier fällt alles etwas kleiner aus, nicht so überdimensioniert und wichtigtuerig. Hier laufen dann eben Frauen mit Kittelschürzen durch die Flure und putzen die Waschbecken vor den Augen der Besucher. Doch wenn man sich den Zustand der polnischen Politik - gerade wird schon wieder über Neuwahlen debattiert - anschaut, dann passt diese Egalhaltung bei der Präsentation des polnischen Parlaments einfach nur sehr gut hinein. Die Pflege einer zwar kurzen aber immerhin vorhandenen demokratischen Tradition und Eigenständigkeit scheint sich in den Augen der PolInnen anscheinend nicht zu lohnen, was vor allem deswegen nachdenklich macht, weil Polen einer der wichtigsten Staaten der Europäischen Union im Osten ist und etwas mehr Repsäentativität wünschenswert wäre.
Es war auf jeden Fall ein interessanter Besuch, der mich allerdings eher nachdenklich gemacht hat, wobei ich auch weiß, dass das heute nur eine Führung war, die ich mitgemacht habe, die vielleicht bei einem anderen Mal ganz anders ausgesehen hätte. Sicher bin ich mir aber nicht.
Alle wichtigen Infos zum polnischen Parlament gibt es auch in Deutsch auf www.poland.gov.pl.
Letztes Mal editiert: Um 11:43:21 am 26.01.2006 permaneter Link zu diesem Eintrag
11:45:09 20.01.2006 Woche: 28
Auf den letzten Metern noch mal was neues
Ich werde Warszawa vielleicht schon am 27.01.2006 verlassen. Also was soll noch groß geschen? Na zum Beispiel ein neuer Zimmernachbar. Der Alte ist ja schon am 01.12.2005 ausgezogen und seitdem ist neimand mehr gekommen. Das war natürlich echter Luxus so ein Einzelzimmer und auf niemanden achten zu müssen. Ab kommenden Montag ist dann ein Neuer da, aber das sind nur ein paar Nächte. Das werde ich überstehen. Er muss umziehen, weil bei ihm auch viele ausgezogen sind und jetzt ein Mädchenzimmer aus seinem Segment wird. Ich hatte aber riesiges Glück, dass ich so lange allein war
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03:50:50 20.01.2006 Woche: 28
Schnee, kalt und es wird mehr
In Moskau sind ja wohl mittlerweile schon unter -30°C und jetzt sagen die Wetterberichte vorher, dass auch in Polen die Kälte bald so richtig ankommen soll. Bis zu -20°C sind für das kommende Wochenende angesagt, es wird den Bürger empfohlen sich sehr warm anzuziehen und man macht sich Sorgen um die Obachlosen. Auch liegt sein meiner Ankunft am 08.01.2006 Schnee, der gerade noch mehr wird. Gerade erst gestern und heute hat es wieder über 10cm geschneit. Man rutscht eher so durch die Straße, in den Bussen und Straßenbahnen ist Eis an den Fenstern und lange aufhalten will man sich draußen nicht. So kalt war es in Berlin schon lange nicht mehr. Die Einwohner gehen damit aber relativ gelassen um. Bis jetzt gibt es keine größeren Behinderungen und die Straßen und Bürgersteige sind immer sehr schnell wieder frei.
Der Winter ist also genauso winterlich, wie der Spätsommer richtig sommerlich war. So habe ich Warszawa wenigstens bei fast allen Wetterlagen (mir fehlt noch der Hochsommer) kennen gelernt.
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